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Kommunikations- wissenschaft / Soziale Kommunikation
Kommunikations- wissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Analyse von Medien- systemen / Kommunikations- kulturen
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Projekt: Brief in der Gesellschaft
CLIC - Computer based Learning: Introduction to Communications
Ernährungs- information im Fernsehen
Auslandsrundfunk im "Dialog der Kulturen"
Ehemalige Mitarbeiter
M.A.-Studium
B.A.-Studium

Ernährungsinformationen im Fernsehen

Ernährungsinformationen im Fernsehen. Darstellung und Wirkung von ernährungsbezogenen TV-Inhalten.

Etwa jedes fünfte Kind in Deutschland ist zu dick - und jeder zweite Erwachsene ebenso. Zahlen wie diese alarmieren nicht nur Ärzte und Aufklärungseinrichtungen, sondern auch staatliche Stellen. Schließlich verursacht schlechtes Ernährungsverhalten einen wesentlichen Teil der Kosten im Gesundheitswesen, die 2003 auf rund 75 Milliarden Euro geschätzt wurden. Gerne beschuldigt man auch "die Medien", zur Fehlentwicklung von Ernährungsgewohnheiten beizutragen: Fast-Food verschlingende Fernsehdarsteller gäben ein schlechtes Vorbild, generell würde zu wenig ‚Gesundes’ gegessen, reißerische Berichte über Lebensmittelskandale verursachten überzogene Reaktionen, Werbespots vermittelten falsche Verbraucherwünsche - so nur einige der Vorwürfe.

Die meisten dieser Vermutungen wurden bislang allerdings noch nicht wissenschaftlich untersucht, sondern beruhen auf Spekulationen über mögliche Auswirkungen der Medieninhalte. Dies war der Ausgangspunkt für ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Darstellung und Wirkung von Ernährungsinformationen im Fernsehen, das 2002 vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) in Auftrag gegeben und von Ernährungswissenschaftlern der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) in Karlsruhe und Kommunikationswissenschaftlern der Universität Erfurt gemeinsam durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse dieser Studie, die nachfolgend in Auszügen vorgestellt werden, dokumentiert ausführlich der neueste Ernährungsbericht 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der am 9.12.2004 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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